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einsame Hure Tessa.
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Was sind das für merkwürdige Abkürzungen, mag sich der geneigte Leser jetzt fragen. Das ist schnell beantwortet. Bei den anderen beiden Abkürzungen ist es schon etwas komplexer und darum soll es um die beiden hier nun auch gehen. Im Kern sind beides Philosophien oder moralische Konzepte, wie man BDSM auslebt.

Name: Stevena

Wie alt bin ich: 33
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Diese sogenannte SSC-Regel gilt in vielen ebenso sogenannten SM-Szenen als oberstes Gebot und Grundlage für jedes Spiel und menschliche Agieren im BDSM-Kontext. Mit einfachen Worten sollte also jedes Spiel oder jede Session eigentlich jeder zwischenmenschliche Kontakt sicher, vernünftig und einvernehmlich stattfinden.

Der SSC-Grundsatz ist also vom Prinzip her ein sicherlich gut gemeinter und gut gedachter Ansatz, der Transparenz und auch ein generell respektvolles Ssc jenseits rechtswidriger Handlungen vermitteln soll.

Nehme ich jedoch als erfahrene BDSMlerin, für die ein generell respekt- und würdevolles Menschenbild und der Ausschluss rechtswidriger Handlungen eine absolute Selbstverständlichkeit sind, diese Regel mal ein bisschen genauer unter die Lupe, dann bleibt -für mich persönlich- bdsm mehr viel davon übrig. Wer bitteschön kann denn im zwischenmenschlichen Miteinander schon hundertprozentige Sicherheit garantieren?

Safe, sane & consensual – ssc

Selbst Computer und Roboter haben Fehlfunktionen oder Störungen. Und das liegt vollkommen in der Natur des Menschen. Ich kann beispielsweise eine Gefühlsregung meines Spielpartners versehentlich übersehen oder falsch interpretieren, mir kann auch mal der Ton verrutschen und bei der Durchführung von Praktiken kann ebenso ungewollt mal etwas schief gehen. Ich persönlich könnte also auch mit über 20 Jahren BDSM-Erfahrung nicht mit gutem Gewissen hundertprozentige Sicherheit garantieren.

Weil ich ein Mensch bin und weil ich nicht unfehlbar bin. Und weil ich es für verlogen halte, irgendetwas anderes zu behaupten. Und das führt direkt zur nächsten Frage: Möchte ich denn überhaupt zu jedem Zeitpunkt hundertprozentige Sicherheit garantieren? Möchte ich, dass mein Spielpartner sich zu jedem Moment unseres Zusammenseins absolut sicher fühlt? Ich meine damit keine pure Angst oder tatsächliche Furcht um Leib, Seele oder Leben, sondern ich meine das erotische Spiel mit der Ungewissheit.

Auch hier lautet meine ganz persönliche Antwort: nein, das möchte ich nicht. Das Fazit lautet ssc, dass ich hundertprozentige Sicherheit weder garantieren kann, noch möchte. Und bdsm Mensch, der diesen Blog verfolgt, um sich zu informieren und zu lernen, möchte dies auch.

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Nämlich die Verantwortung für mein Gegenüber, mit dem ich spiele und auch die Verantwortung für mein Handeln. In diesem Punkt stimme ich absolut überein.

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Jede Aktion, jedes Spiel, jedes Miteinander im SM-Kontext sollte vernünftig und aus gesundem Menschenverstand heraus agiert sein. Aber was bitte schön bedeutet denn in diesem Zusammenhang schon vernünftig? Bin ich mit über 20 Jahren Erfahrung zwangsläufig vernünftiger, als ein Anfänger oder eine Anfängerin in der BDSM-Welt? Und was bedeutet schon gesunder Bdsm Menschen mit einem ungesunden Menschenverstand ssc generell wenig Verstand, erreiche ich sowieso mit keiner Regel zwischenmenschlichen Zusammenseins.

Die Frage sollte also nicht sein, ob es vernünftig ist, was ich da gerade tue, sondern ob ich es verantworten kann und zwar vor mir selbst, vor meinem Gegenüber und natürlich vor den rechtlichen Instanzen des Gesetzgebers in unserer Gesellschaft.

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Wenn ich es ssc ganz genau nehme, würde das bedeuten, mich mit meinem Bottom vor jeder Aktion kurz hinzusetzen und abzusprechen, ob er oder sie denn auch genau mit dem, was ich grade vor habe, bdsm einverstanden ist. Nun ist es aber so, dass devote Menschen sich auch tatsächlich nach Führung sehnen und in ihrer Rolle als Bottom eben nicht um Erlaubnis gefragt werden möchten. Vielmehr träumen viele devote Menschen davon, unter einer konsequenten und gerechten Führung über sich hinaus wachsen und sich hingeben zu können. Das Gefühl des Ausgeliefert-Seins oder einer Form der Hilf- und Wehrlosigkeit dem dominanten Partner gegenüber, wird dabei nicht selten als extrem luststeigernd empfunden.

Und ich, als dominanter Part, möchte gerne auch genau dieses Gefühl spürbar machen können. Natürlich möchte ich, dass sich mein Bottom zu jeder Sekunde ganz und gar freiwillig hingibt und damit meine ich nicht nur konkret abgesprochene Praktiken, sondern vertrauensvolle Hingabe in meine verantwortungsbewussten Hände.

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Und ich wünsche mir, dass mein Bottom an meinen Aufgaben und Forderungen wächst. Dieses Wachstum würde ich jedoch mit einer allzu konkreten Absprache vor jeder Aktion abschwächen oder sogar verhindern, denn jeder Mensch hat Barrieren aus Unsicherheiten und auch Angst.

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Diese könnte ich auf einer vorher rational abgesprochenen Basis nie überwinden, jedoch getragen von Lust, getragen von Vertrauen auf meine Fähigkeiten, getragen von ganz viel Respekt und Emotion sowie getragen von gefühlter Hingabe geht das. Nicht einmal in zwischenmenschliche Beziehungen ohne BDSM-Bezug ist jedes gegenseitige Verhalten jederzeit zustimmend, einwilligend, einvernehmlich oder gleichsinnig. Und es ist verlogen ssc behaupten, dass Statusspiele, bdsm denen es ja auch um Gehorsam, die Überwindung von Grenzen und einen klaren Machtaustausch geht, zu jeder Zeit im Gleichklang der Emotionen stattfinden.

Denn manche Forderungen sind nun mal schwierig, manche Wünsche verletzend, manche Befehle unangenehm oder auch manche Situationen verunsichernd.

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Damit wiederum beschreibt man die einvernehmliche Nichteinvernehmlichkeit, die auch gern mit dem Begriff Metakonsens belegt wird. Ich hoffe ssc, lieber Leser, dass dein Kopf bei all diesen kleinen Bollwerken aus Regeln und Nichtregeln noch nicht komplett verwirrt ist?

Bei weitem lieber und sicher auch menschengerechter wären mir deshalb Schlagworte wie:. Alle Veranstaltungen anzeigen. Safe Wer bitteschön kann denn im zwischenmenschlichen Miteinander schon hundertprozentige Sicherheit garantieren? Was ich jedoch möchte, ist: gut informiert sein und mich selbst sicher fühlen können Fehlerquellen oder Bdsm durch Wissen minimieren meinen Spielpartner nicht fahrlässig in irgendeiner Weise verletzen Und jeder Mensch, der diesen Blog verfolgt, um sich zu informieren und zu lernen, möchte dies auch.

Sane In diesem Punkt stimme ich absolut überein. Bei weitem lieber und sicher auch menschengerechter wären mir deshalb Schlagworte wie: ein gesundes, stabiles und respektvolles Menschenbild, Verantwortungsbewusstsein für mich und mein Gegenüber nötiges BDSM-Fachwissen und Praxiskunde eine generelle Freiwilligkeit, die als Basis für einen Kontakt und dessen Ausgestaltung steht der Ausschluss strafbarer Handlungen Falls dir der Blog gefällt, unterstütze uns doch auf Patreon!

heiße Frau Lilyana.

Codewort — Safeword — Slowword. Feminisierung, TV, TS und vieles mehr….

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BDSM-Erotik geschieht immer mit dem Einverständnis der Beteiligten zu den ausgeübten BDSM-Praktiken.

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SSC ist die Grundlage für verantwortungsbewusstes Ausleben unserer Kinks, vor Allem bei härteren BDSM Praktiken.

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